ABYSS PROTOCOL
KOMMANDOARCHIV // WELTCHRONIK

Die Welt von Abyss Protocol

Die Menschheit lebt im Jahr 2476 nicht aus Abenteuerlust unter Wasser. Die Tiefsee wurde zur Heimat, weil die alte Oberfläche über Generationen ihre Küsten, Versorgung und politische Ordnung verlor. Diese Chronik erzählt, wie aus Industrieanlagen Zufluchten, aus Zufluchten Städte und aus einer gemeinsamen Überlebensarchitektur eine geteilte Tiefseezivilisation wurde.

Tiefseezivilisation im Jahr 2476
WELTCHRONIK // LORE.COASTS

I. Das Ende der Küsten

Wie der steigende Meeresspiegel die alte Welt veränderte und die ersten schwimmenden und unterseeischen Städte entstanden.

Eine Welt, die langsam verschwand

Niemand konnte später ein einzelnes Jahr nennen, in dem die alte Welt endete. Sie starb nicht an einem Tag – sie ertrank langsam. Im späten 22. Jahrhundert hatten sich die großen Eisschilde Grönlands und der Antarktis stark zurückgezogen. Küstenstädte wurden aufgegeben, Deiche erhöht, künstliche Inseln gebaut und ganze Bevölkerungen ins Landesinnere verlegt.

Anpassung statt Aufgabe

Zunächst glaubte die Menschheit noch, sie könne sich anpassen. Amsterdam wurde zu einer schwimmenden Metropole, Teile asiatischer Megastädte verschwanden hinter kilometerlangen Schutzwällen und vor den ehemaligen Küsten Nordamerikas entstanden permanente Ozeanstädte. Landwirtschaft wanderte in geschlossene Anlagen, Energiegewinnung auf Offshore-Plattformen und in geothermische Tiefenbohrungen.

Die neue Normalität

Über Generationen stieg der Meeresspiegel um viele Dutzend Meter. Zahlreiche Inselstaaten und Küstenregionen verschwanden von den Karten. Hochgelegene Regionen blieben zwar teilweise trocken, doch die wirtschaftlichen Zentren, Verkehrsachsen und fruchtbarsten Tiefländer der alten Welt gingen verloren. Was damals niemand wusste: Der Ozean war erst der Anfang der eigentlichen Krise.

Die letzten Küsten
Die letzten KüstenHalb überflutete futuristische Küstenmetropole mit Schutzwällen, schwimmenden Stadtteilen und Evakuierungsschiffen.
WELTCHRONIK // LORE.DEEP_ENERGY

II. Das Zeitalter der Tiefenenergie

Die Technologien, die ursprünglich Industrie und Energieversorgung sichern sollten, wurden später zur Grundlage des Überlebens unter Wasser.

Energie unter dem Meeresboden

Mit dem Verlust großer Landflächen wuchs der Energiebedarf der verbliebenen Zivilisationen. Die Lösung lag unter dem Meeresboden: geothermische Reservoire, die mit immer tieferen Bohrsystemen erschlossen wurden. Die sogenannte Mantelenergie galt als Durchbruch – emissionsarm, dauerhaft verfügbar und unabhängig von instabilen Oberflächennetzen.

Industrie in der Tiefe

Entlang tektonisch aktiver Regionen entstanden Energieanlagen, Raffinerien und Bergbaukomplexe. Titan, Kupfer und seltene Metalle aus dem Meeresboden wurden zur Grundlage der neuen maritimen Industrie. Deuterium entwickelte sich parallel zu einem zentralen Energieträger für mobile und stationäre Hochleistungssysteme.

Die ersten Habitate

Die ersten großen Tiefseehabitate waren keine Zufluchtsorte, sondern Industrie- und Forschungsstationen. Arbeiter lebten dort zunächst Monate, später Jahre und schließlich dauerhaft. Druckstabile Verbundwerkstoffe, geschlossene Sauerstoffkreisläufe, Unterwasserwerften, autonome U-Boote und geothermische Energiekerne entstanden lange bevor die Menschheit wusste, wie dringend sie diese Technik eines Tages brauchen würde.

WELTCHRONIK // LORE.FRACTURE

III. Der Bruch

Eine Kaskade aus geologischen, klimatischen und infrastrukturellen Katastrophen machte aus einer Krise den endgültigen Zusammenbruch der alten Ordnung.

Kein einzelner Riss

Der Bruch war kein Moment, in dem die Erdkruste plötzlich weltweit zerbarst. Der Name bezeichnet heute eine Folge von Katastrophenjahren, die 2187 begann. Im Pazifik häuften sich schwere Seebeben, unterseeische Vulkanausbrüche, regionale Schelfabbrüche und Hangrutschungen. Gleichzeitig destabilisierten sich in mehreren Ozeanregionen Methanhydratfelder, was zusätzliche Treibhausgase freisetzte.

Menschlicher Anteil – bis heute umstritten

Jahrzehntelange Tiefenbohrungen, Rohstoffabbau und geothermische Eingriffe standen im Verdacht, einzelne bereits gespannte Regionen lokal destabilisiert zu haben. Ob der Mensch den Bruch verursachte oder lediglich natürliche Prozesse beschleunigte, ist bis heute umstritten. Gesichert ist nur, dass die industrielle Tiefsee jener Zeit gewaltige Folgeschäden erlitt.

Die Kaskade

Tsunamis zerstörten Küsteninfrastruktur, Energie- und Datennetze fielen aus, Häfen und Entsalzungsanlagen gingen verloren. Weitere Eismassen schmolzen, Küstenebenen wurden unbewohnbar und regionale Bodensenkungen verschärften die Überflutung. Nicht die gesamte Erdoberfläche verschwand unter Wasser – doch immer größere Teile der verbliebenen Menschheit verloren Zugang zu einem stabilen, versorgbaren Lebensraum an Land.

Der Bruch
Der BruchEine tektonisch aktive Tiefseeregion mit aufreißendem Meeresboden, beschädigten Geothermieanlagen und fliehenden U-Booten.
WELTCHRONIK // LORE.SKYWAR

IV. Der Himmelkrieg

Warum selbst die noch vorhandenen Landflächen keinen sicheren Rückzugsraum mehr boten.

Der Himmel als Gegner

Die stark erwärmten Ozeane lieferten immer mehr Energie und Feuchtigkeit an die Atmosphäre. Wetterextreme wurden häufiger und langlebiger. Küstenstürme, Starkregen, Hitzewellen und lang anhaltende Superzellen belasteten genau jene Regionen, in die zuvor Millionen Menschen geflohen waren.

Zusammenbruch der Oberfläche

Versalzene Böden, zerstörte Verkehrswege, wiederkehrende Evakuierungen und der Ausfall globaler Lieferketten ließen die Versorgung zusammenbrechen. Einige Hochlandregionen blieben geographisch trocken, konnten aber die verlorenen Agrarflächen, Industriezentren und Bevölkerungsmassen nicht dauerhaft tragen. Konflikte um Energie, Wasser und Nahrung verschärften die Lage zusätzlich.

Nicht in den Weltraum – nach unten

Dieser Zeitraum wurde später der Himmelkrieg genannt – nicht weil der Himmel bewusst kämpfte, sondern weil jeder Versuch, an der Oberfläche dauerhaft Stabilität zurückzugewinnen, an Wetter, Versorgung und Konflikten zerbrach. Die größte Evakuierung der Menschheitsgeschichte führte deshalb nicht zu den Sternen, sondern in die Tiefe.

WELTCHRONIK // LORE.ABYSS_PROJECT

V. Projekt A.B.Y.S.S.

Das internationale Überlebensprogramm, aus dessen Notfallarchitektur die heutige Tiefseezivilisation hervorging.

Autonomous Bathyal Yield & Survival System

Bereits vor dem endgültigen Zusammenbruch entwickelten Staaten, Forschungsverbünde und Konzerne Notfallprogramme für dauerhaft autarke Tiefseesiedlungen. Aus ihnen entstand A.B.Y.S.S. – das Autonomous Bathyal Yield & Survival System. Sein Ziel war nicht Komfort, sondern vollständige Unabhängigkeit von einer unzuverlässigen Oberfläche.

Autarke Lebensräume

Die Anlagen verfügten über geothermische Energie, geschlossene Wasser- und Sauerstoffkreisläufe, hydroponische Nahrungsmittelproduktion, Tiefseebergbau, medizinische Systeme, Fertigung, Reparaturwerften und autonome Verteidigung. Ursprünglich waren sie für vergleichsweise kleine Populationen ausgelegt.

Aus Stationen wurden Städte

Als die Evakuierungen begannen, kamen nicht Hunderttausende, sondern Millionen. Forschungsstationen wurden erweitert, Industriemodule zu Wohnsektoren umgebaut und Notfallkorridore zu permanenten Habitat-Netzen verbunden. Viele heutige Konstruktionsstandards stammen direkt aus dieser Zeit.

Die große Evakuierung
Die große EvakuierungGroße Transport-U-Boote bringen Menschen und Material in einen noch wachsenden Tiefsee-Habitatkomplex.
WELTCHRONIK // LORE.LAST_TRANSMISSION

VI. Die letzte Übertragung

Der letzte bestätigte Kontakt zur alten Oberflächenzivilisation und der Moment, an dem die Tiefe endgültig zur Heimat wurde.

2241

Die letzte bestätigte globale Nachricht von einer Oberflächenstation stammt aus dem Jahr 2241. Sie wurde von einem Hochgebirgsnetz im ehemaligen Himalaya übertragen und dauerte nur wenige Sekunden. Die Station meldete den Zusammenbruch ihrer Energieversorgung und die Evakuierung der verbliebenen Bewohner in unterirdische Schutzanlagen.

Danach Stille

Satellitennetze waren zu diesem Zeitpunkt weitgehend ausgefallen, Langstreckenkommunikation unzuverlässig und viele Relaisstationen zerstört. Weitere Signale wurden nie zweifelsfrei bestätigt. Niemand weiß, ob isolierte Oberflächengemeinschaften noch Jahrzehnte länger überlebten.

Geschichte statt Heimat

Für die Tiefseehabitate verlor diese Frage mit jeder Generation an Bedeutung. Die Oberfläche war kein erreichbarer politischer oder wirtschaftlicher Raum mehr. Für die dort Geborenen war sie keine verlorene Heimat, sondern ein Kapitel aus Archiven, Legenden und beschädigten Datensätzen.

WELTCHRONIK // LORE.WATERWORLD

VII. Die Wasserwelt

Die Erde der Gegenwart: überwiegend ozeanisch geprägt, mit verstreuten Tiefseehabitaten und kaum erreichbaren Resten der Oberfläche.

Eine faktische Wasserwelt

Jahrhunderte später ist die Erde für die menschliche Zivilisation eine Wasserwelt. Große ehemalige Küsten- und Tieflandregionen liegen unter dem Meer. Einzelne Hochgebirge und Inselketten können weiterhin über die Oberfläche ragen, sind jedoch isoliert, klimatisch extrem und infrastrukturell bedeutungslos.

Die Tiefe als Lebensraum

Habitate liegen über die Ozeane verteilt. Manche bestehen aus wenigen Modulen, andere aus gewaltigen Komplexen mit zehntausenden Bewohnern. Zwischen ihnen liegen große Räume ohne verlässliche Kommunikation, Navigationsbaken oder bekannte Versorgungsstationen.

Warum Sonar wieder wichtig wurde

Das globale Satelliten- und Kommunikationsnetz der alten Welt existiert nicht mehr. Unter Wasser sind Reichweite und Informationsgewinn physikalisch begrenzt. Deshalb sind Sonar, Aufklärung, lokale Karten und reale Erkundungsverbände wieder entscheidend – selbst in einer technologisch hochentwickelten Zivilisation.

WELTCHRONIK // LORE.FRAGMENTATION

VIII. Der Zerfall

Wie aus einem gemeinsamen Überlebensnetz unabhängige Habitate, Syndikate und rivalisierende Fraktionen wurden.

Das Ende der zentralen Ordnung

Das ursprüngliche A.B.Y.S.S.-Netzwerk überdauerte mehrere Generationen. Doch Kommunikationsknoten fielen aus, Verwaltungszentren verloren Einfluss und immer mehr Habitatgruppen mussten Versorgung, Verteidigung und Politik selbst organisieren.

Neue Gesellschaften

Einige Kolonien entwickelten zivile Räte, andere standen unter militärischer Führung oder wurden von Industrieverbünden kontrolliert. Manche suchten Kooperation, andere Isolation. Aus entfernten Standorten entstanden eigene Kulturen, Doktrinen und Interessen.

Die heutigen Fraktionen

Heute existieren Hunderte unabhängige Tiefsee-Fraktionen. Einige handeln miteinander, manche kämpfen um Rohstoffe und strategische Räume, andere reagieren auf jedes unbekannte Sonarsignal mit Misstrauen. Die sogenannten NPC-Fraktionen sind innerhalb der Spielwelt keine künstlichen Statisten, sondern eigenständige menschliche Nachfolgegesellschaften mit eigener Entwicklung und Erinnerung.

Die geteilte Menschheit
Die geteilte MenschheitMehrere sehr unterschiedliche Tiefseehabitate: Industriefraktion, Forschungsstation, militärische Festung und improvisierte Randkolonie.
WELTCHRONIK // LORE.LOST_WORLD

IX. Die verlorene Welt

Ruinen, alte Stationen und automatische Systeme machen die Vergangenheit zu einem realen Teil der heutigen Expeditionen.

Überreste überall

Unter den Ozeanen liegen versunkene Städte, ehemalige Küstenanlagen, alte A.B.Y.S.S.-Stationen, Militärdepots, Forschungszentren, Fertigungsanlagen und Wracks gigantischer Transportverbände. Nicht alles davon ist vollständig zerstört.

Maschinen, die noch arbeiten

Einige Systeme laufen seit Jahrhunderten autonom weiter. Relais senden beschädigte Kennungen, Fabriken reagieren auf längst ungültige Befehle und Sicherheitsanlagen verteidigen Orte, deren ursprüngliche Besitzer niemand mehr kennt.

Warum Expeditionen hinausfahren

Expeditionsflotten suchen nach Ressourcen, Technologie, Daten und Antworten. Manche Signaturen sind banal, andere gefährlich. Besonders wertvoll sind Fragmente alter Archive, weil sie nicht nur Fortschritt versprechen, sondern auch Teile einer Geschichte, die kein heutiges Habitat vollständig besitzt.

WELTCHRONIK // LORE.LEVIATHANS

X. Was in der Dunkelheit erwachte

Die Herkunft der Leviathane bleibt eines der größten ungelösten Rätsel der heutigen Tiefsee.

Zuerst nur Sonardaten

Die ersten Berichte über extrem große Bewegungen in Tiefseegräben wurden als Messfehler abgetan. Dann verschwanden Bergungsverbände, Außenstationen meldeten schwere Schäden und Aufklärer brachten Bildmaterial zurück, das sich nicht mehr mit bekannten Arten erklären ließ.

Leviathane

Heute werden diese Organismen als Leviathane bezeichnet. Einige Wissenschaftler vermuten bislang unbekannte Tiefseearten, deren Lebensräume erst durch die Ausbreitung menschlicher Habitate gestört wurden. Andere diskutieren langfristige Anpassung an veränderte Ozeanbedingungen oder genetische Eingriffe aus den letzten Jahrzehnten der Oberflächenzivilisation. Keine Theorie ist bewiesen.

Das Unbekannte bleibt wichtig

Abyss Protocol behandelt die Herkunft der Leviathane bewusst nicht als vollständig gelöstes Lehrbuchwissen. Expeditionen, Weltgeschehen und spätere Storyketten können neue Hinweise liefern – aber nicht jede Entdeckung muss am Ende eine eindeutige Antwort ergeben.

Der erste Leviathan
Der erste LeviathanEin kleines Aufklärungs-U-Boot beleuchtet nur einen winzigen Teil einer gewaltigen Silhouette im abyssalen Dunkel.
WELTCHRONIK // LORE.PROTOCOL

XI. Das Abyss Protocol

Der Name des Spiels bezeichnet in der Welt selbst einen überlieferten Überlebenskodex für Kommandanten isolierter Habitate.

Ein Kodex ohne sicheren Ursprung

Mit dem Zerfall der alten Ordnung tauchte in verschiedenen Archiven ein verkürzter Notfallkodex für abgelegene Habitatkommandos auf. Ob er direkt aus dem ursprünglichen A.B.Y.S.S.-Programm stammt oder später aus militärischen und zivilen Regelwerken zusammengesetzt wurde, ist unbekannt.

Fünf Grundsätze

Überliefert sind fünf einfache Prinzipien: Sichere deine Versorgung. Erweitere dein Wissen. Erkunde die Dunkelheit. Schütze dein Habitat. Vertraue keinem unbekannten Signal.

Ein Name bleibt

Über Generationen verlor das Dokument seinen technischen Ursprung und wurde zu einem allgemeinen Begriff für verantwortungsvolle Habitatführung. Aus dem Notfallkodex wurde das, was Kommandanten heute nur noch das Abyss Protocol nennen.

WELTCHRONIK // LORE.TODAY

XII. Heute – Jahr 2476

Der Ausgangspunkt des Spiels: eine lebende, geteilte Tiefseezivilisation zwischen Aufbau, Handel, Konflikt und unbekannten Signalen.

Mehr als zwei Jahrhunderte später

Das Jahr ist 2476. Mehr als zwei Jahrhunderte sind vergangen, seit die alte Oberflächenzivilisation verstummte. Die Menschheit lebt weiter – verstreut über zahllose Habitate und voneinander getrennte Räume des Ozeans.

Eine Welt in Bewegung

Neue Habitate entstehen. Alte Fraktionen wachsen. Syndikate kontrollieren Handelswege. Expeditionen dringen in unbekannte Regionen vor. Militärische Verbände kämpfen um Ressourcen, Einfluss und Sicherheit, während Händler und Versorgungsnetze die zerstreute Zivilisation miteinander verbinden.

Signale aus der Tiefe

In den dunkelsten Regionen senden Anlagen Signale, die älter sind als jede heute lebende Generation. Manche gehören zu verlorener Technik, manche zu fremden Fraktionen – und einige passen zu keinem bekannten Muster. Niemand weiß, ob die größte Gefahr aus den Fehlern der Vergangenheit stammt oder aus etwas, das schon lange vor der Menschheit in der Tiefe lebte.

Willkommen im Abyss

Du übernimmst das Kommando über ein Habitat in dieser Welt. Was daraus wird – Versorgungszentrum, Forschungsnetz, Flottenmacht, Handelsdrehscheibe oder Teil eines größeren Syndikats – entscheidet nicht die Chronik. Das entscheidet dein Kommando.

Heute – 2476
Heute – 2476Ein modernes Habitat-Netz mit Handelskonvoi, Patrouillen-U-Booten und fernen Sonarsignaturen in der Dunkelheit.
WELTCHRONIK // LORE.ARCHIVE

Fundarchiv & historische Fragmente

Zusätzliche persönliche Lore-Fundstücke durch echte Expeditionen, Aufklärung und Weltgeschehen entdecken.

Persönliche Entdeckungen

Neben der großen Weltchronik existiert ein persönliches Fundarchiv. Reale Tiefsee-Expeditionen, Aufklärungseinsätze und Weltgeschehen können beschädigte historische Datensätze bergen. Die Sammlung ist kommandantenbezogen und bleibt dauerhaft erhalten.

Keine Gameplay-Boni

Archivfragmente sind reine Welt- und Storyfunde. Sie erhöhen weder Ressourcenproduktion noch Forschung, Kampfstärke, Sensorik oder andere Spielwerte. Dadurch entsteht kein Pflichtgrind für spielerische Vorteile.

Seltene Funde statt Berichtsschwemme

Nicht jeder Einsatz liefert ein Fragment. Funde treten bewusst nur gelegentlich auf. Derselbe reale Einsatz kann nicht mehrfach neu ausgewürfelt werden; bereits rekonstruierte Fragmente werden nicht doppelt vergeben.

Fundarchiv

Im Fundarchiv siehst du bekannte Datensätze mit Code, Epoche, Fundquelle und Rekonstruktionszeitpunkt. Noch unbekannte Fragmente bleiben inhaltlich verborgen und verraten keine späteren Storydetails.

Fundort & Einsatzakte

Für neue Funde speichert das Archiv zusätzlich einen kompakten Fundkontext: Ausgangshabitat, Fundsektor und eine verständliche Bezeichnung des realen Einsatzes. Ältere Funde werden soweit möglich aus ihren bestehenden Expeditions-, Aufklärungs- oder Weltgeschehen-Daten rekonstruiert. Die Einsatzakte gibt keine versteckten Informationen über fremde Spieler oder unbekannte Sektoren preis.

Persönliche Fundkarte

Die Fundkarte überträgt ausschließlich bereits bekannte eigene Archivfunde auf die 500×500-Welt. Marker zeigen nur Sektoren, die durch den jeweiligen realen Fund bereits dokumentiert wurden. Du kannst nach historischer Epoche und Fundquelle filtern und von einem Marker direkt zum zugehörigen Fragment springen. Verborgene Fraktionen, Habitate, Signale oder noch unbekannte Fragmente werden dadurch nicht aufgedeckt.

Archiv-Chronologie

Die zwölf Fundstücke sind vier historischen Epochen zugeordnet. Der Fortschritt jeder Epoche wird separat angezeigt. Erst wenn alle zugehörigen Fragmente rekonstruiert sind, wird eine zusätzliche Epochenzusammenfassung freigeschaltet, die die Einzelhinweise zu einem größeren historischen Zusammenhang verbindet.

Archiv-Verknüpfungen

Sobald zwei bereits bekannte Fragmente einen nachvollziehbaren historischen Bezug besitzen, kann das Fundarchiv diese Verbindung sichtbar machen. Jede Korrelation ist als GESICHERT, PLAUSIBEL oder OFFEN gekennzeichnet und enthält eine noch offene Forschungsfrage. Unbekannte Fragmente werden für diese Ansicht vollständig verborgen und nicht als fehlende Endpunkte angedeutet.

Forschungsagenda

Aus sichtbaren Archiv-Verknüpfungen entsteht eine persönliche Forschungsagenda. Sie übernimmt ausschließlich bereits bekannte offene Fragen und nennt passende reale Aktivitäten wie Expedition, Aufklärung oder Weltgeschehen als mögliche nächste Spur. Seit DEV 291 können ausgewählte bekannte Fragen zusätzlich einmalige Story-Expeditionen im Expeditionskommando freischalten. Auch diese garantieren keine endgültige Antwort.

Story-Einsatzakten

Seit DEV 292 werden abgeschlossene Story-Expeditionen im Fundarchiv als Untersuchungsauswertung zusammengeführt. Die Akte zeigt Ausgangshabitat, Zielsektor, Risikostufe, tatsächlich erzielte Fundlage, dokumentierte Verluste und eine offene Folgefrage. Sie erzeugt keine neue Storyantwort und verändert das Expeditionsergebnis nicht.

Untersuchungsdossiers & Zwischenfazit

Seit DEV 295 fasst das Fundarchiv die tatsächlich absolvierte Kette jeder Story-Untersuchung zusätzlich als Dossier zusammen. GESICHERT bezeichnet nur den dokumentierten realen Einsatzweg, PLAUSIBEL sammelt die aus STARKE-SPUR- und TEILSPUR-Ergebnissen ableitbaren Hinweise, und OFFEN hält die weiterhin unbeantwortete Kernfrage fest. Alternative, nie gespielte Verzweigungen werden dabei weder genannt noch angedeutet.

Kapitelabschluss

Mit DEV 296 kann ein Dossier nach einer ausreichend belastbaren dritten Story-Stufe einen persönlichen Kapitelabschluss erreichen. Auch dann bleiben Verantwortliche, Ursprung oder letzte Ursache dort offen, wo die realen Einsatzdaten keinen endgültigen Beweis liefern.

Weltreaktionen nach Kapitelabschlüssen

Seit DEV 297 können abgeschlossene Untersuchungskapitel als persönliche Weltreaktionen auf Kommandobrücke, Expeditionskommando und im Fundarchiv sichtbar werden. Sie spiegeln ausschließlich deinen real erreichten Erkenntnisstand wider. Die Reaktionen verändern keine Spielwerte, Fundchancen, NPC-Logik oder Missionsergebnisse und verraten keine alternative Storyverzweigung.

Kontextuelle Story-Echos

Seit DEV 298 können passende normale Expeditions-, Aufklärungs- und Weltgeschehen-Berichte zusätzlich eine kurze Zeile „ARCHIV-ECHO“ enthalten. Diese Zeile entsteht nur aus bereits persönlich abgeschlossenen Story-Kapiteln und ordnet neue Einsatzdaten in den bekannten historischen Kontext ein. Sie verändert weder Intel-Stufe, Entdeckungsrisiko, Fundchance, Gefahrenstufe noch Belohnung und verrät keine unbekannte Storyverzweigung.

Keine zusätzliche Belohnung

Auch vollständig rekonstruierte Epochen vergeben keine Rohstoffe, Boni oder versteckten Vorteile. Die Chronologie ist ausschließlich eine erzählerische Sammel- und Rekonstruktionsfunktion.

Willkommen im Abyss.

Die Chronik erklärt, wie diese Welt entstand. Was aus deinem Habitat wird, entscheidet dein Kommando.

Kommando übernehmenZurück zur Startseite